Manfred Unterweger (Undi / +i): Materialbilder – Objekte – Installationen - Fotografie

Teilnahme an der 6. internationalen Biennale für zeitgenössische Kunst in Shiryaevo/Samara (Russland)

Rauminstallation im Repin-Museum, Shiryaevo (Russland) / Manfred Unterweger Rauminstallation im Repin-Museum, Shiryaevo (Russland) / Manfred Unterweger

CV: Manfred Unterweger (Undi/+i)

 

 * 1956 in Stuttgart (meine Geburt traf mich unvorbereitet und kam mir zeitlich ungelegen)

 

1995: künstlerische Anerkennung vom Verband bildender Künstler Baden-Württemberg,


seit 1975 künstlerisch tätig

 

Mitgliedschaften:

 


Ateliergemeinschaft am Kelterberg / Kunstverein am Kelterberg e.V. 
(Mitglied des Kunstbeirats)


Studium an der FH Pforzheim

Manfred Unterweger (Undi / +i) lebt und arbeitet in Stuttgart als freischaffender bildender Künstler, Werbegrafiker und Texter (Inhaber der Werbeagentur Think, Infos unter: www.think-stuttgart.de und THINK)

 

 

Website:

www.art-unterweger.de

 


Kontakt:

 

 

Ausstellungen (Auswahl)

 

          2012:       

          

          Nihao? 你好

          Kunstverein Erlangen

 

          Wege zur Stille

          Galerie Riedel, Frankenthal


          Galerie Zero Arts e.V., Stuttgart

 

2011:

Preis der Jury für seine Arbeiten zur
Gruppenausstellung 'Im Fokus', Galerie am Kelterberg, Stuttgart

2010:

Teilnahme am internationalen Kunstprojekt ‚Die Donaurolle‘ (Mai - August 2010) 
mit temporären Ausstellungen und Performances in Deutschland, Österreich, der Slowakei und Ungarn (Infos unter Die Donaurolle)

Dokumentation des internationalen Kunstprojekt ‚Die Donaurolle‘ in der Galerie Zero Arts, Stuttgart

Ausstellung ‚Die Donaurolle‘ im Stuttgarter Kunstverein

Ausstellung EXIT u.s.‘ im Stuttgarter Kunstverein mit Arbeiten (Installationen, Materialbilder, Kurzfilm) zum Thema Todesstrafe / Menschenrechtsverletzungen in China

EINE BANK FÜR ALLE, Schwabenplatz, Stuttgart (öffentliches Projekt mit Künstlern des Kunstvereins am Kelterberg)

Es ist die Zeit, Galerie des Kunstvereins am Kelterberg, Stuttgart
(Gruppenausstellung)

2009:

Dokumentation zur Biennale in Shiryaevo/Samara (Russland) im Stuttgarter Kunstverein


Rauminstallation 1/10 in Nizhnij Novgorod (Russland)

Lectures im Repin-Museum, Shiryaevo (Russland)

Masterclass-Symposium in Green City/Nizhnij Novgorod / Workshops mit Kunststudenden der Kunstakademie in Nizhnij Novgorod (Russland)

Stipendium des Kulturamtes der Stadt Stuttgart

monochromeARTikulationen, Galerie des Kunstvereins Fulda

MATERIALismus, Kunstverein am Kelterberg

Beginn mit den Arbeiten am Zyklus 'Business as usual', der die Menschenrechtsverletzungen in China thematisiert,
sowie am Zyklus 'Last statements from the Death Row' (Thema: die Todesstrafe)

2008:

Gestundete Zeit, Galerie C. Klein, Darmstadt

monochromeARTikulationen, Galerie Experiment, Stuttgart

MATERIALismus, Galerie C. Keller, Weimar

2007:

ERODIERUNGEN II, Galerie Zero Arts, Stuttgart

Bad Homburger Herbstsalon, Galerie Artlantis, 
Bad Homburg, Verleihung des Artlantis-Kunstpreises

15 Positionen zur Armut, Galerie Zero Arts,

2005:

ERODIERUNGEN I, Konferenzzentrum Step 4, Stuttgart

2004:

BACK IN BLACK, Galerieraum Frietsch + Viletta, Stuttgart

2003:

Metamorphosen I, Künstlerhaus Böblingen
Theater Altes Amtsgericht, Böblingen

Zur Ausstellung 'MATERIALismus' / Manfred Unterweger (Undi/+i) in der Galerie des Kunstvereins am Kelterberg (2009) - Bild anklicken

VI Shiryaevo Biennale of contemporary art (general information - to view the catalogue please click on the picture)

 

In 2009, the Biennale Organizing Committee decided to conduct master classes under the program PFGTSSI «Green city» in Nizhniy Novgorod.

 

Shiryaevo-Biennale (general information)

Shiryaevo Biennale «between Europe and Asia» - is the biggest and most authentic event of contemporary art in Samara region. Shiryaevo Biennale has been held every August of every odd-numbered year since 1999, in the traditional Russian village Shiryaevo, located on the bank of the River Volga.

"Fundstücke, künstliche Alterungsprozesse unscheinbare, so genannte 'arme Materialien', umwelt- und sozialpolitisch relevante Themen wie die Zerstörung unserer Umwelt, den sorglosen Umgang mit unseren Ressourcen und Menschenrechtsverletzungen charakterisieren Manfred Unterwegers Werk. Das verwendete Ausgangsmaterial hat dabei entweder seine besten Tage schon lange hinter sich oder unterliegt durch die Bearbeitung einem künstlichen Alterungsprozeß. Das Treibgut unserer Konsum- und Wegwerfgesellschaft erfährt durch Manfred Unterweger eine ungewöhnliche Metamorphose und erlangt durch seine Bearbeitung eine neue Idendität, die uns nachdenklich werden lässt. Die ver- und bearbeiteten Materialien werden so zu mehrdeutigen Ruinen des Gegenständlichen. Genau in diesen zerstörten Relikten aus der Alltagswelt findet Unterweger die Quelle seiner gesellschaftspolitischen Kritik und zeigt, daß auch Kunst ein starkes Mittel ist, den Menschen die Realität vor Augen zu führen. Der Künstler entrückt das Material dem eigentlichen Zweck - erodiert, übermalt, überklebt, säurebehandelt oder dem Feuer ausgesetzt, erscheinen Kohle, Staub, Wachs, Teebeutel, Spaghetti, alte Strumpfhosen und andere Rohstoffe in neuem ästhetischem Licht. Subtil sind die Werkstoffe aufeinander abgestimmt; das scheinbar Unscheinbare und Unwerte wird zu Rarität. Das verleiht den Bildern eine auch malerisch interessante Oberfläche, deren körnige Struktur im Licht changiert und zugleich reliefartig den Raum besetzt. Auf Farbigkeit wird weitgehend verzichtet. Das ergibt sich schon aus dem Material, das sich auf schwarze und graue, manchmal auch erdige Töne und fahles Gelb beschränkt. Alle zusammen entwickeln sie eine überraschende Vielfalt an Abtönungen, die auch ohne größere Farbigkeit malerisch wirkt. Seine sorgsam komponierten Materialbilder, Installationen und Objekte sind Ausdruck einer kritischen Betrachtung sozialpolitisch relevanter Themen  und unerschöpflicher Experimentierfreude."
(Text: Georg Zaiß/Zero Arts e.V., Stuttgart)

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