Letzte Gelegenheit  für eine Führung:

So., 22. September

mit Rikscha-Service, 11:00 Uhr

 

13 KUNSTObjekte

in den Honigwiesen entlang des Nesenbachs

von Juni bis September 2019

 

Letzte Führung:

So., 22. September mit Rikscha-Service, 11:00 Uhr

 

Anmeldung und weitere Informationen bei MaquardtHarald, Ruf 0711 9018493,

Géza Spiegel, Ruf 0711 4411073 oder senden Sie
eine E-Mail an: info@kultur-am-kelterberg.de

 

Siehe auch: www.rikscha-vaihingen.de

 

 

Bilder der Einweihung –

 

 

Kunstprojekt
»Honigwiesen – Nesenbach« 2019

 

Geführte Kunstspaziergänge in den Honigwiesen

 

Seit Anfang Juni sind im Rahmen des Projekts „Honigwiesen – Nesenbach“ entlang des ehemaligen Bachverlaufs 13 Kunstobjekte platziert, die von Mitgliedern des Vereins Kultur Am Kelterberg gestaltet wurden. Auf mehrfache Nachfrage hin bietet nun der 1. Vorsitzende des Vereins, MarquardtHarald, dazu mehrere Führungen an. Die erste findet statt am Sonntag, den 21. Juli um 11:00 Uhr. Treffpunkt ist der Zugang zu den Honigwiesen gegenüber Heerstraße 30 (Bäckerei Veit) in Stuttgart Vaihingen. Wer nicht gut zu Fuß ist, kann einen Rikscha-Service nutzen, der vom Verein „Bürger-Rikscha – gemeinsam in Bewegung e.V.“ zur Verfügung gestellt wird.

 

Aufmerksamen Spaziergängern werden sie nicht entgangen sein: die 13 Kunstobjekte, die in den Honigwiesen entlang des Fußwegs installiert wurden. Manche leuchten und glänzen schon von weitem, andere ragen nur knapp aus dem hohen Gras heraus und warten auf eine nähere Betrachtung. Am 2. Juni wurden die Werke im Rahmen einer gut besuchten Open-Air-Vernissage der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie wurden von Mitgliedern des Kunstvereins eigens für dieses Projekt geschaffen und thematisieren die Natur vor Ort, u.a. den vor Jahrzehnten unter die Erde verlegten Nesenbach und das Gelände der Honigwiesen. MarquardtHarald, der die einzelnen Kunstwerke erläutern wird, hat selbst eines der Objekte geschaffen und den Entstehungsprozess der anderen Arbeiten begleitet. Diese werden voraussichtlich noch bis Ende September in den Honigwiesen verbleiben.

 

Zwei weitere Führungen sind für die folgenden Termine geplant:

Sonntag, 25. August, 11:00 Uhr 

Sonntag, 22. September 11:00 Uhr mit Rikscha-Service  

Treffpunkt ist immer gegenüber der Heerstraße 30 (Bäckerei Veit) in Stuttgart-Vaihingen.

 

Um Anmeldung wird gebeten, entweder telefonisch bei MarquardtHarald, Ruf 0711 9018493 bzw. bei Géza Spiegel, Ruf 0711 4411073 oder mit einer E-Mail an info@kultur-am-kelterberg.de

28.9. – 20.10.    

 

Ausstellung

 

Tomoko Sato - Tomomi Tanaka

 

Painting and Ceramic - shapes by repetition

 

絵画と陶芸 - 反復から生まれるかたち

 

Tomomi Tanaka ist Keramikkünstlerin aus Japan. Sie wird dort für ihre Sklupturen geschätzt und hat mehrere Kunstpreise, unter anderem den Newcomerpreis der
Aichi-Präfektur, bekommen und stellt ihre Kunstwerke in zahlreichen Kunstausstellungen aus.

 

Ihre Keramikskulpturen haben eine Einzigartigkeit. Man kann schon mit einem Blick ihre Besonderheit erkennen. Sie verdünnt Ton und formt Diesen wie Schuppen oder Blütenblätter und gestaltet ihre Skulpturen aus diesen unzählbaren Schuppen zusammen. Das Zusammenfügen, Integrieren, der einzelnen Schuppen geschieht mit unglaublich langen Wiederholungsprozessen und am Ende erscheint das gestaltete Objekt. Die einzelnen Blätter werden zu Falten. Die Falten, in verschiedenen Größen zeigen zusammengenommen eine Dünung und wellenförmige Bewegung. Die Menge der Falten wird zu einem Gürtel. 

 

Die Künstlerin Tanaka sagt zu Ihrem Kunstwerk: "Ich interessiere mich für solche bildnerischen wellenförmigen Bewegungen die unterschiedliche Gefühlsregungen hervorbringen, wie Ärger, Freude, Leid und Trauer". Ihre Skulpturen sind nicht nur ein ästehtisches Ergebniss, sondern wie ein Lebewesen, mit vielfältigen Gefühlen darin.

 

Die Künstlerin Tomoko Sato lebt und arbeitet seit Mai 2016 in Köln/Deutschland. Sie hat in Japan und Deutschland bereits mehrere Ausstellung gemacht und internationale Kunstprojekte organisiert. Bereits 2008-2009 hielt sie sich im Rahmen eines Kunststipendiums in Deutschland auf.

 

Seit 2013 liegt ihr Fokus auf Falten der Stoffe als Motiv, ihre Hauptthema wählt sie aus der europäischen klassischen Malerei. Sie malt die “Stoffe” in klassischer Ölmethode. Um die Tiefe der Falten zu erreichen malt sie mit vielen Farbschichten. Ihr Ziel ist beim Malen die Räumlichkeit herzustellen und dadurch eine Narrativität zu zeigen. Die ausgeschnittenen „Stoffe“ haben keinen Anfang und kein Ende. Die Falten des Stoffes wirken unendlich.  

 

Ihre Maltechnik ist auf Holzmalgrund mit Farbschichten, welche Sie übereinanderlegt. Die Schichten erzeugen im Bild eine Räumlichkeit.

 

Zwischen den Künstlerinnen gibt es einige besondere Gemeinsamkeiten. Sowohl ihre Arbeiten als auch der Prozess der Herstellung, beruhen auf "Wiederholungen". Tanakas Werke, wie auch Satos, sind klar. Die Wellen der Falten der Stoffe, welche wie eine Wiederholung aussehen, und dabei über die Bilderrahmen hinauslaufen. Diese fortlaufende Ewigkeit haben beide Arbeiten.

 

Auch Tanakas Skulpturen, die wie Wellen ineinander geschachtelt sind und mit Wiederholungen, die kein Anfang und Ende aufzeigen. Sie sind wie Bewegungen und wir sehen nur den einen Moment dieser Bewegung, festgehalten als Skupltur.

 

Wenn die Kunstwerke von beiden Künstlerinnen in einem Raum gezeigt werden, sieht man diese harmonische Gemeinsamkeit. Mit dem Unterschied zwischen dreidimensionalen Skulpturen und Ölbildern. Die Farbschichten und Falten, Satos Bilder, verleihen den Betrachtern ein optisches Vergnügen, in dem sie fast Glauben, es sei ein dreidimentionales Bild. Die Betrachtenden können sich im Geiste vorstellen, in die Bildoberfläche hineinzugehen, in die Tiefe des Bildes. Der Vorstellungskraft und den Fantasien sind keine Grenzen gesetzt.

 

Tanakas Skulupturen sind Schwarz/Weiss, reich an Interpretationsmöglichkeiten und beflügeln die Fantasie. Satos Bilder sind mit Farben, mit Farbschichten wie ein Gourmet angereichert.Beide Arbeiten haben eine tiefe und ruhige Atmosphäre. 

 

Die beiden Künstlerinnen gehen davon aus, dass sich eine gegenseitig bereichernde Wirkung und das tiefere Verstehen der einzelnen Arbeit, durch die gemeinsame Präsentation, zeigt.